Qualifikation für Präventionsfachkraft
Kurzbeschreibung
Die Vorgaben zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt der Erzdiözese Freiburg sehen vor, dass alle Verbände, Einrichtungen und Dienste der Caritas Präventionsfachkräfte benennen.
Diese unterstützen die Leitungsverantwortlichen bei der Umsetzung der Präventionsordnung und entwickeln gemeinsam mit den Leitungsverantwortlichen ein Institutionelles Schutzkonzept in der Organisation.
Sie tragen Sorge dafür, dass die Caritas ein sicherer Ort für die Anvertrauten und Mitarbeitenden ist und sind Ansprechpersonen in Fragen der Prävention.
Die Qualifikation zur Präventionsfachkraft führt in die Thematik des Gewaltschutzes ein und bereitet die Präventionsfachkraft auf ihre Rolle vor.
Sie richtet sich an bereits benannte Präventionsfachkräfte oder interessierte Mitarbeitende, die sich für diese Aufgabe zur Verfügung stellen.
Die Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung, die sie zur Ausübung der Rolle als Präventionsfachkraft berechtigt, sowie ein Schulungszertifikat zur Durchführung der Basisschulung für Mitarbeitende in die Thematik.
Ziele/Kompetenzen
Am Ende der Fortbildung …
kennen Sie die Rolle der Präventionsfachkraft und setzen sich mit dem Grundauftrag auseinander
kennen Sie die Anforderungen der bischöflichen Ordnungen zur Prävention und Intervention sowie die Elemente eines Institutionellen Schutzkonzeptes
können Sie Basisschulungen für Mitarbeitende methodisch gestalten und durchführen
Inhalte
Die Inhalte der Qualifizierung zur Präventionsfachkraft setzen sich weitgehend aus Inhalten der nachfolgenden Qualifizierungsformaten des Diözesanen Curriculums Prävention zusammen:
Inhalte der Leitungsschulung „Entwicklung eines Institutionellen Schutzkonzeptes“ (vgl. Ziffer III Nummer 6),
Inhalte der Leitungsschulung „Implementierung, Umsetzung und Evaluation des Institutionellen Schutzkonzeptes“ (vgl. Ziffer III Nummer 7) und
Inhalte der Qualifizierung zur Multiplikatorin bzw. zum Multiplikator (vgl. Ziffer IV Nummer 2),
Inhalte der Qualifizierung zur Präventionsfachkraft (vgl. Ziffer IV Nummer 3).
Methoden
Impulsreferate
Praxisbeispiele und Fallarbeit
Kleingruppenarbeit und kollegialer Austausch
Selbstreflexion
Erarbeitung konkreter Handlungsschritte für die eigene Praxis
Zielgruppe
Mitarbeitende und Verantwortliche in allen Arbeitsbereichen der Caritas, die in der Umsetzung der Vorgaben zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt die Funktion der Präventionsfachkraft übernommen haben bzw. übernehmen werden.
Voraussetzung für die Teilnahme:
Beauftragung zur Präventionsfachkraft durch den kirchlichen Rechtsträger d.h. Genehmigung der Teilnahme durch die Dienstvorgesetzte/den Dienstvorgesetzten
Teilnahme an einer Basisschulung durch Nachweis einer entsprechenden Teilnahmebescheinigung. Die Basisschulung bieten wir viermal im Jahr online per Videokonferenz an. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie über unser Bildungsportal
Nach Möglichkeit eine pastorale, pädagogische, psychologische oder eine beraterische Zusatzqualifikation bzw. Ausbildung
Interesse, das Thema „Prävention vor sexualisierter Gewalt“ innerhalb des kirchlichen Rechtsträgers umzusetzen
Erfahrung und Methodenkompetenz in der Arbeit mit Gruppen
Bereitschaft, Schulungen selbstständig durchzuführen
Bereitschaft an der Teilnahme von Auswertungs- und Vernetzungstreffen
Seminargebühren
615,00
€ für Mitgliedseinrichtungen
675,00
€ für Nichtmitgliedseinrichtungen
Zzgl. Verpflegungspauschale: 120,00 €
Ansprechperson
Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Wenden Sie sich bitte an:
Miriam Kokemoor
Tel.: 0761 8974-246
E-Mail: kokemoor@caritas-dicv-fr.de
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77704 Oberkirch
Qualifikation für Präventionsfachkraft
