Online-Seminar: Modul - Entwicklung eines Institutionellen Schutzkonzeptes
Modul: „Entwicklung eines Institutionellen Schutzkonzeptes für Personen mit Leitungsfunktion“ sowie Modul: „Implementierung, Umsetzung und Evaluation des Institutionellen Schutzkonzeptes für Personen mit Leitungsverantwortung“
Kurzbeschreibung
Ein Institutionelles Schutzkonzept gegen (sexualisierte) Gewalt ist ein entscheidender Beitrag zur Sicherheit für Klienten, Mitarbeitende und Einrichtungen.
In diesem Online-Seminar werden Sie darüber informiert, wie Sie ein Institutionelles Schutzkonzept entwickeln, implementieren, umsetzen und evaluieren.
Die Fortbildung greift die bischöflichen Ordnungen gegen sexualisierte Gewalt, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sowie die Vorgaben aus den Sozialgesetzbüchern auf und ordnet diese praxisnah ein.
Ziele/Kompetenzen
Am Ende der Fortbildung …
kennen Sie die zentralen Bestandteile eines Institutionellen Schutzkonzeptes und deren Funktion
verstehen Sie die rechtlichen Grundlagen sowie kirchlichen Vorgaben
können Sie Schutz- und Risikofaktoren in Ihrer Einrichtung analysieren und bewerten
entwickeln Sie konkrete Maßnahmen zur Prävention und implementieren diese in Ihrer Praxis
gestalten Sie Prozesse zur Umsetzung, Qualitätssicherung und Evaluation des Schutzkonzeptes
stärken Sie die Beteiligung von Mitarbeitenden und Anvertrauten im Entwicklungs- und Umsetzungsprozess
Inhalte
a.) Entwicklung eines Institutionellen Schutzkonzeptes (ISK)
Schutz- und Risikofaktoren
Gesetzlich Grundlagen und bischöfliche Ordnungen
Strukturelle, Konzeptionelle und Personenbezogenen Präventionsmaßnahmen
Bausteine/Inhalte Institutionelles Schutzkonzept; Fachliche Prüfung des ISK
Beteiligung bei der Entwicklung des ISK
Partizipative Erstellung des Spezifischen Verhaltenskodex
Melde- und Beschwerdewege
Information über interne und externe Beratungsstellen; Zusammenarbeit mit diesen
Qualitätsmanagement
Weitere Präventionsarbeit
b.) Implementierung, Umsetzung und Evaluation des Institutionellen Schutzkonzeptes
Implementierung, Umsetzung, Verstetigung und Qualitätssicherung des Institutionellen Schutzkonzeptes
Implementierung, Umsetzung, Verstetigung von Präventionsmaßnahmen:
- Personalauswahl und Einstellungsverfahren (Bewerbungsverfahren,
Selbstauskunftserklärung)
- Prozessabläufe personenbezogene Präventionsmaßnahmen
(Informationsgespräch und Unterschrift der Erklärung zum grenzachtenden Umgang, Aufforderung, Vorlage, Einsicht, Dokumentation EFZ oder Dokumentation Anlage 1, ggf. Aufforderung, Teilnahme und Dokumentation Präventionsschulung)
- Sicherung der Prozessabläufe im Qualitätsmanagement
- Personalentwicklung (Mitarbeiter*innengespräche, Etablierung Fehlerkultur, Kultur
der Grenzachtung)Evaluation des ISK
Partizipation und Beteiligung der Anvertrauten
Methoden
Impulsreferate
Praxisbeispiele und Fallarbeit
Kleingruppenarbeit und Austausch
Selbstreflexion
Zielgruppe
Leitungspersonen mit umfassender Verantwortung für die Umsetzung des Institutionellen Schutzkonzeptes und umfassender Personalverantwortung mit weitreichenden Entscheidungskompetenzen (z. B. Geschäftsführungen).
Die Qualifikation ist für Geschäftsführungen relevant, welche kein fachlich geprüftes Schutzkonzept vorliegen haben. Die fachliche Prüfung erfolgt durch die Präventionsbeauftragte des Caritasverbands für die Erzdiözese Freiburg e.V.
ODER
Mitarbeitende und Verantwortliche in allen Arbeitsbereichen der Caritas, die in der Umsetzung der Vorgaben zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt die Funktion der Präventionsfachkraft übernommen haben bzw. übernehmen werden.
Seminargebühren
120,00
€ für Mitgliedseinrichtungen
130,00
€ für Nichtmitgliedseinrichtungen
Ansprechperson
Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Wenden Sie sich bitte an:
Miriam Kokemoor
Tel.: 0761 8974-246
E-Mail: :kokemoor@caritas-dicv-fr.de
Sie haben Interesse, diese Veranstaltung als Inhouse-Seminar zu buchen?
Als Inhouse-Angebot anfragen17.02.2027
Online
Online-Seminar: Modul - Entwicklung eines Institutionellen Schutzkonzeptes
Modul: „Entwicklung eines Institutionellen Schutzkonzeptes für Personen mit Leitungsfunktion“ sowie Modul: „Implementierung, Umsetzung und Evaluation des Institutionellen Schutzkonzeptes für Personen mit Leitungsverantwortung“
