Ökumenische Fortbildung Asylrecht Online-Seminar Thema: "Identitätsklärung"
Rechtliche Grundlagen und Fallkostellationen in der Beratungspraxis
Kurzbeschreibung
Die Identitätsklärung ist in vielen aufenthaltsrechtlichen Verfahren von zentraler Bedeutung. Bereits bei der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, insbesondere nach §§ 16g, 25a und 25b Aufenthaltsgesetz, ebenso wie bei der Niederlassungserlaubnis und der Einbürgerung, stellt sie eine wesentliche Voraussetzung dar. Auch für Personen mit einem Aufenthalt nach § 104c Aufenthaltsgesetz ist die Klärung der Identität innerhalb der 18-monatigen Gültigkeitsdauer erforderlich, um einen Rückfall in die Duldung zu vermeiden. Darüber hinaus unterstreichen die §§ 60b, 60c und 60d Aufenthaltsgesetz die Bedeutung der Identitätsklärung.
Die Kurzschulung mit Rechtsanwalt Schandl aus Freiburg gibt einen Überblick über die relevanten gesetzlichen Vorgaben und bietet Raum zur Besprechung spezieller Fallkonstellationen sowie eingereichter Fragestellungen.
Fragen bzw. spezielle Fallkonstellationen, die bis zum 03.11.26 bei RA Schandl mail@ra-schandl.eu eingegangen sind, können in der Fortbildung besprochen werden.
Ziele/Kompetenzen
Am Ende der Fortbildung …
… können Sie die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen der Identitätsklärung im Aufenthaltsrecht benennen.
… erwerben Sie die Fähigkeit, Anforderungen der Identitätsklärung verschiedenen aufenthaltsrechtlichen Verfahren zuzuordnen.
… können Sie die rechtliche Bedeutung der Identitätsklärung anhand ausgewählter Regelungen des Aufenthaltsgesetzes erläutern.
… können Sie rechtliche Vorgaben zur Identitätsklärung auf Fallkonstellationen anwenden.
… entwickeln Sie begründete Handlungsansätze für Fragestellungen zur Identitätsklärung in der Beratungspraxis und reflektieren deren rechtliche Folgen.
Inhalte
· Relevante gesetzliche Grundlagen zur Identitätsklärung im Aufenthaltsrecht
· Anforderungen der Identitätsklärung bei Aufenthaltserlaubnis, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung
· Bedeutung von § 104c Aufenthaltsgesetz für die Identitätsklärung
· Relevanz der §§ 60b, 60c und 60d Aufenthaltsgesetz
· Spezielle Fallkonstellationen aus der Praxis besprechen
· Eingereichte Fragen bearbeiten und rechtlich einordnen
Methoden
· Fachlicher Input
· Praxisbezogene Fallbesprechungen
· Bearbeitung eingereichter Fragestellungen
· Austausch und Diskussion
· Fragerunde mit dem Referenten
Technische Voraussetzungen:
Eine stabile Internetverbindung und ein Notebook / PC / Tablet mit Kamera und Mikrofon / Headset (falls vorhanden). Alternativ kann die Audioverbindung auch über das Telefon hergestellt werden.
Zielgruppe
Mitarbeitenden der Migrations- und Flüchtlingsberatung im Bereich
des Diakonischen Werkes Baden und des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg
Seminargebühren
50,00 €
für Mitgliedseinrichtungen
55,00 €
für Nichtmitgliedseinrichtungen
Ansprechperson
Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Wenden Sie sich bitte an:
Inhaltliche Fragen:
Lena Burkhartd
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e. V.
Referentin Migration und Vielfalt
Tel.: 0761 8974 - 140
E-Mail: burkhardt@caritas-dicv-fr.de
Organisatorische Fragen:
Madita Zier
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e. V.
Tel.: 0761 8974-138
E-Mail: zier@caritas-dicv-fr.de
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Als Inhouse-Angebot anfragen10.11.2026
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Rechtliche Grundlagen und Fallkostellationen in der Beratungspraxis
